UNIQ-Ergebnisse
Für die Partner im UNIQ - Projekt ist das Wichtigste,
wie eine Dienstleistung wirkt.
Zum Beispiel, ob Menschen mit Behinderungen
dadurch mehr mitreden können.
Mit einer Evaluation will man feststellen,
welche Vorteile soziale Dienstleistungen bringen.
Sie sollten für die Nutzerinnen und Nutzer die Vorteile bringen,
die in der UN-Konvention über die Rechte
von Menschen mit Behinderungen stehen.
Das geht am besten,
wenn die Nutzerinnen und Nutzer
bei der Evaluation mitmachen.
Dann wird nach genau den Vorteilen gefragt,
die für die Nutzerinnen und Nutzer wichtig sind.
Nutzerinnen und Nutzer mit
Lernschwierigkeiten und Behinderungen
sollen dabei als Expertinnen und Experten arbeiten.
Das ist wichtig, weil diese Menschen
sehr oft nicht selber über ihr Leben entscheiden dürfen.
Außerdem ist es wichtig, weil diese Dienstleistungen
Menschen mit Behinderungen helfen sollen,
so normal und so gut wie möglich zu leben.
Normalerweise werden diese Dienstleistungen
von Menschen ohne Behinderungen evaluiert.
Bei der Evaluation durch Nutzerinnen und Nutzer
arbeiten Menschen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten
von Anfang bis zum Schluss aktiv mit.
Dadurch wird Ihre Meinung zu den Dienstleistungen
sicher besser berücksichtigt.
Broschüre zum Nachlesen
Die UNIQ Partnerschaft hat ihre Erkenntnisse aus dem UNIQ Projekt in einer Broschüre in den Sprachen deutsch, englisch, norwegisch und tschechisch zusammengefasst. Es gibt in jeder Sprache auch eine Zusammenfassung in Leicht Lesen.
Diese Broschüre kann man hier als pdf downloaden oder als gedrucktes Exemplar bei den Projektpartnern bestellen: UNIQ Ergebnisse (pdf)
Auch wenn das UNIQ Projekt mit August 2010 endete, lebt die Idee der Nutzer-Evaluation weiter. Einige der UNIQ Partner und andere, neue Organisationen arbeiten weiter im nueva-Netzwerk zusammen. Sie tauschen ihre Erfahrungen aus, organisieren Know-How-Transfers. Sie wollen ein Netzwerk von Nutzerinnen und Nutzern in Europa aufbauen, die sich für die Verbesserung der Qualität ihrer Dienstleistungen einsetzen.
An dieser Stelle danken die Projektpartner der Europäischen Kommission für die Unterstützung dieses Projekts.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit unter dem Programm „PROGRESS" gefördert.

Disclaimer:
Die hier dargestellten Informationen geben nicht die offizielle Auffassung der Europäischen Kommission oder der Europäischen Institutionen wieder und die Europäische Kommission lehnt jede Verantwortung oder Haftung für deren Inhalt ab.