Partnerschaft
Der Projektkoordinator:
Die atempo GmbH aus Österreich koordiniert das Projekt und ist gegenüber der Europäischen Kommission verantwortlicher Vertragspartner. atempo ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Graz und einer Zweigstelle in Wien. Insgesamt beschäftigt atempo ca. 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 12 davon arbeiten im Nueva-Betrieb. Mehr Informationen über atempo finden Sie hier www.atempo.at.
Die erfahrene Verwaltungsbehörde
Die Abteilung 13 des Amtes der Kärntner Landesregierung
setzt das Nueva-Modell in ihrem Land um. Grundsätzlich arbeitet die Abteilung 13 daran, Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen Werkzeuge in die Hand zu geben, die es ihnen ermöglichen, ihre Interessen selbst zu vertreten und sich in die zukünftige Entwicklung der Behindertenpolitik Kärntens aktiv einzubringen. Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen sollen in Kärnten ernst genommen und ihre Stimme gehört werden. Aktuell werden in Kärnten 8 Frauen und Männer mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen zu Nueva-Evaluatorinnen und Evaluatoren für die Wohn- und Werkstattangebote Kärntens ausgebildet.
Die testenden Partner:
Deutschland:
Der Paritätische Wohlfahrtsverband, testet in Kooperation mit Berliner Trägern und mit fachlicher Unterstützung durch die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin Nueva für Berliner Verhältnisse. Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin unterstützt das Vorhaben und ist hoch interessiert an einer aktiven Beteiligung am Nueva-Modell.
Im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Dach- und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege Berlin sind über 600 eigenständige, gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Sie sind in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, in der ambulanten und stationären Pflege, in der sozialen und psychosozialen Versorgung, in der Behindertenhilfe, der interkulturellen Arbeit und Migrationssozialarbeit, der AIDS-Hilfe, der Drogen- und Suchthilfe und in der Gesundheitsförderung und -versorgung tätig. In den 4.000 Projekten, Einrichtungen und Diensten der PARITÄTISCHEN Mitgliedsorganisationen in Berlin sind 49.000 hauptamtliche und 38.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Mehr Informationen über den Paritätischen Wohlfahrtsverband finden Sie hier: www.paritaet-berlin.de.
Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) ist eine staatlich anerkannte Hochschule in der Trägerschaft des Erzbistums Berlin. Sie bietet verschiedene Studiengänge an, die sich in grundständige Studiengänge und Weiterbildungsstudiengänge aufgliedern: Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Klinische Sozialarbeit, Soziale Arbeit als Menschenrechtspro-fession, Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie und Theologische Ergänzungsstudien. Neben der Lehre hat die Forschung ein besonderes Gewicht. Sie ist überwiegend an Hand-lungskonzepten und konkreten Aufgabenstellungen der beruflichen Praxis ausgerichtet. Mehr Informationen über die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin finden Sie hier: www.khsb-berlin.de.
Der Bereich Behindertenpolitik der Senatsverwaltung des Berliner Senats will mit seiner Arbeit die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung verbessern, bestehende Barrieren abbauen und eine gleichberechtigte Teilhabe im beruflichen wie im sozialen Bereich sichern. Dieser Bereich der Senatsverwaltung ist zuständig für das Wohnen, das Arbeiten, die Mobilität, die gesellschaftliche Teilnahme an den Angeboten der Stadt sowie die Sicherstellung der dafür erforderlichen Hilfen von Menschen mit Behinderung.Mehr Informationen über den Berliner Senat finden Sie hier:http://www.berlin.de/sen/ias/.
Norwegen:
Der Norsk Forbund for Utviklingshemmede (NFU) mit Sitz in Oslo und die Baerum Kommune nahe Oslo sind testende Partner in Norwegen. Unterstützt werden sie dabei von Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern aus ihren Mitgliedsorganisationen und ihrem Supporter Lars-Ole Bolneset.
Der Norsk Forbund for Utviklingshemmede (NFU) Beschreibung folgt in Kürze.Mehr Informationen über NFU erhalten Sie hier: www.nfunorge.org.
Die Baerum Kommune nahe Oslo ... Beschreibung folgt in Kürze. Mehr Informationen über die Baerum Kommune erhalten Sie hier: www.baerum.kommune.no.
Tschechische Republik:
Der tschechische Test-Partner Inclusion Czech testet in Kooperation mit Selbstvertreterinnen und Selbstvertetern verschiedener tschechischer Träger Nueva in Tschechien.
Inclusion Czech (SPMP) ist eine Vereinigung von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen, ihren Eltern und Professionellen. Aktuell hat Inclusion Czech mehr als 8000 Mitglieder und kämpft für die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderungen. Das Ziel von Inclusion Czech ist es, das Leben tschechischer Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung zu verbessern, unabhängig davon, ob sie in ihren Familien leben oder soziale Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Mehr Informationen über Inclusion Czech erhalten Sie hier: www.spmpcr.cz.
Die beobachtenden Partner:
Aus Irland:
Inclusion Ireland ist beobachtender Partner für den Test in Berlin. Inclusion Ireland arbeitet für die Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten und will deren
gleichgestellte Teilnahme an der irischen Gesellschaft erreichen. Inclusion Ireland wurde 1961 unter dem Namen "namhi" gegründet und koordiniert mittlerweile 160 soziale Dienstleistungsorganisationen in Irland. Inclusion Ireland bietet seinen Mitgliedern ein Forum, um Prioritäten zu identifizieren und auf nationaler Ebene Stratetegien und gesellschaftspolitische Forderungen zu entwickeln. Mehr Informationen über Inclusion Ireland erfahren Sie hier: www.inclusionireland.ie.
Aus Italien:
Die Associazione Provinciale/Lebenshilfe Südtirol wird die Testphase in Berlin begleiten und als beobachtender Partner an den Interviews und Qualitätszirkeln teilnehmen.
Die Lebenshilfe Südtirol ist ein nicht gewinnorientierter Verein, der Menschen mit Behinderung in allen Lebenslagen unterstützt. Für die Lebenshilfe ist Behinderung ein Ergebnis sozialer und kultureller Zuschreibungen, Vorurteile, Werte, Handlungen und Strukturen.
Die Lebenshilfe führt Einrichtungen und bietet soziale Dienstleistungen verschiedenster Art in ganz Südtirol an, die die Autonomie der zu unterstützenden Person zum Ziel haben.
Mehr Informationen über die Lebenshilfe Südtirol erhalten Sie hier: www.lebenshilfe.it.
Aus Litauen:
Der Verband Viltis - Lithuanian Welfare Society for Persons with Mental Disability wurde 1989 gegründet und hat mehr als 18.600 Personen und Organisationen als Mitglieder.
Viltis vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen, ihren Familien und ihren Begleiterinnen und Begleitern in Litauen. Die wichtigsten Ziele sind Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, Kurzzeitbetreuung, Bildung, Rechte und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedürfnisse behinderter Menschen.
Viltis wird die Testphase in Norwegen begleiten und die norwegischen Erfahrungen mit eigenen Erkenntnissen ergänzen. Mehr Informationen über Viltis erfahren Sie hier: www.viltis.lt.
Aus Mazedonien:
Das Republic Center for support of persons with intellectual disability - PORAKA ist eine, von Eltern im Jahr 1963 gegründete soziale Organisation, die die Interessen von mehr als 20.000 Menschen mit Behinderungen in Mazedonien vertritt. An insgesamt 20 lokalen Standorten
bietet PORAKA Beschäftigung und Arbeit sowie verschiedene Aktivitäten zur Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen in Mazedonien. PORAKA betätigt sich auch auf europäischer Ebene für intenisiven Erfahrungsaustausch und die Entwicklung gemeinsamer europäischer Strategien zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen. PORAKA ist beobachtender Partner in der Tschechischen Republik und wird die Erfahrungen des UNIQ-Projektes in Mazedonien weiter verbreiten. Ziel von PORAKA ist es, heraus zu finden, ob und wie Nueva nach Mazedonien transferiert und von mazedonischen Expertinnen und Experten mit Lernschwierigkeiten umgesetzt werden kann. Mehr Informationen über PORAKA erhalten Sie hier: www.poraka.org.mk/en.
Aus Slowenien:
Die Vision von Soncek ist es, eine kulturell-soziale Umwelt zu schaffen, in der die unterschiedlichen körperlichen und intellektuellen Fähigkeiten von Menschen ohne Vorurteile akzeptiert werden.
Soncek bietet Menschen mit Lernschwierigkeiten Beschäftigung und Arbeit an 11 verschiedenen Standorten und betreut Wohngruppen erwachsener behinderter Menschen. Aber auch Frühförderung oder Beratung und Sport- sowie Freizeitaktivitäten gehören zum Angebotsspektrum von Soncek. Rehabilitation- und Therapieangebote, Transportservice, Bildungs- und Kultutangebote sollen Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung dabei unterstützen, selbstbestimmt und gleich berechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mehr Informationen zu Soncek finden Sie hier: www.soncek.org.
Aus Spanien:
Der spanische Verband FEAPS wurde vor 45 Jahren von Eltern und Verwandten behinderter Menschen gegründet. FEAPS Mitglieder sind Organisationen für Menschen mit
Lernschwierigkeiten, die deren Rechte verteidigen, Dienstleistungen anbieten und für einen sozialen Wandel für mehr Gerechtigkeit arbeiten.
FEAPS hat ein Qualitäts-Evaluationssystem entwickelt, welches darauf abzielt, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, die Management-Qualität bei der Erbringung der Dienstleistung und damit verbundene ethische Bedingungen zu bewerten.
Mehr Informationen über FEAPS finden Sie hier: www.feaps.org.
Partner für Evaluation, Dokumentation und Publikation
Inclusion Europe, die European Association of Societies of Persons with Intellectual Disabilities and their Families evaluiert das Projekt und wird die Projekterfahrungen am Ende publizieren.
Inclusion Europe ist eine non-profit Organisation, die sich für die Rechte und Interessen von Menschen mit Lernschwierigkeiten und ihre Familien in ganz Europa einsetzt. Respekt, Solidarität und Inclusion sind die wichtigsten Werte von Inclusion Europe und werden von
allen Mitgliedern der Bewegung getragen.
Inclusion Europe ist in Brüssel ansässig und koordiniert eine Reihe von Aktivitäten in vielen europäischen Ländern, wie beispielsweise Konferenzen, Arbeitsgruppen, Austausch-Treffen. Inclusion Europe gibt Rückmeldungen zu europäischen sozialpolitischen Vorschlägen und stellt Informationen über die Bedürfnisse von Menschen mit Lernschwierigkeiten zur Verfügung. Inclusion Europe berät die Europäische Kommission und Mitglieder des europäischen Parlaments in Behindertenfragen.
Verbreitungspartner
Die EASPD ist die European Association of Service providers for persons with disabilites.
Die EASPD fördert die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen in Europa durch effektive Dienstleistungssysteme mit hoher Qualität.
Die EASPD wird die einzelnen Projektschritte und Ergebnisse in Konferenzen, Workshops und Newsletter verbreiten.