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Nutzer-Evaluationen in Europa
"Wie steht es eigentlich mit Nutzer-Evaluationen in Europa?"
Das war die Ausgangsfrage einer IST-Analyse der UNIQ Partner.
Was sind die Ergebnisse dieser Analyse?
- Nutzer-Evaluation ist modern!
Es gibt in der sogenannten Behindertenhilfe kaum mehr einen Ansatz , der nicht die Einbindung von Nutzerinnen und Nutzern vorsehen würde. - Nutzer-Evaluation ist nicht gleich Nutzer-Evaluation.
Die bestehenden Ansätze unterscheiden sich stark und reichen von der Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer als Gruppe, die auch gefragt wird (neben Fachleuten, Eltern, etc.) bis zu Modellen, in den Nutzerinnen und Nutzer sowohl in der Entwicklung als auch Umsetzung die bestimmende Gruppe sind. - Nicht alles ist eine Evaluation.
Es gibt verschiedene Ansätze, die Nutzerinnen und Nutzer in irgendeiner Form beteiligen und die Entwicklung oder Sicherung der Qualität von Dienstleistungen zum Ziel haben. Nur wenige stellen sich den fachlichen und qualitativen Anforderungen an eine Evaluation und verfügen beispielsweise über ausreichend große Pre-Testphasen. Beispielsweise gibt es noch wenige Modelle, in denen Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen umfassend für ihre Rolle als EvaluatorInnen oder InterviewerInnen ausgebildet werden.
Geert Freyhof von Inclusion Europe, der Verfasser des Analyseberichts kommt zum Schluss, dass die bestehenden unterschiedlichen Ansätze "have to undergo significant further development and change to reach the standards of user involvement in quality evaluation that have been reached by the Nueva system."
Lesen Sie den gesamten Analysebericht mit Download als barrierefreies pdf Dokument (nur in englisch verfügbar).